Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige
 Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige

Sonstiges   

 

Betroffene werden zu Helfern!

Über das Wirken der Selbsthilfegruppen gibt es leider

immer noch irrige und falsche Vorstellungen.

Viele stellen sich solche Gruppen immer noch

als Weltanschauungs- oder Religionsgemeinschaften

vor und meinen, in den Selbsthilfegruppen müsse

es wohl so ähnlich zugehen wie in irgendwelchen

Sekten oder Geheimbünden.

Weit gefehlt:

Selbsthilfegruppen von Suchtkranken heute,

das sind moderne Gemeinschaften, in denen

die Betroffenen ihre Sache und deren besondere

Erfordernisse selbst in die Hand genommen haben.

Hier hängen auch keine „Kaputte“ herum.

Um das Verhalten in der Gemeinschaft neu zu erleben,

organisieren wir die unterschiedlichsten Freizeitangebote.

Unabhängig von Weltanschauung

oder Kirchenzugehörigkeit stehen wir jedem offen,

der Rat und Hilfe sucht oder mitmachen will

bei der Hilfe für andere Betroffene.

 

Zu uns ist kein Weg zu weit.

Gruppenräume:

Hilfsgemeinschaft Verl

Wideiweg 107,

33415 Verl-Sürenheide

Tel.: 05246 3503

 

Anfahrt zur Wideischule:

In Verl-Sürenheide ab Sürenheider Str. der

Beschilderung "Hilfsgemeinschaft" folgen und

über die Feuerbornstraße zum Wideiweg 107.

Von der Bielefelder Str. kommend direkt in

den Wideiweg abbiegen.

Am Lehrerhaus der Wideischule

die Zufahrt zum Garten (Parkwiese) nehmen.

Unsere Räume sind nur durch den Hintereingang zugänglich.

 

 

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Wichtige Begriffe:

Erleichterungstrinken ist die für den beginnenden Alkoholismus charakteristische Form des Alkoholmissbrauchs (auch als Konflikt- oder Problemtrinken bezeichnet) Die spannungslösende Wirkung des Alkohols wird vergleichbar einem Beruhigungsmittel unbewusst zur Selbstbehandlung eingesetzt. Alkohol übernimmt somit die Funktion eines Medikaments.

 

Erinnerungslücken sind eher für den fortgeschrittenen Alkoholismus als für die Frühphase typische Ausfälle des Kurzzeitgedächtnisses über Stunden bis Tage. Diese sogenannten "Blackouts" entstehen durch eine vorübergehende Alkoholvergiftung und die damit verbundene Beeinträchtigung bestimmter Gehirnfunktionen.    

 

Die Entgiftung ist die Beseitigung der physischen (körperlichen) Abhängigkeit und die spezifische Behandlung der Entziehungserscheinungen, meist unter stationären Bedingungen

über zwei bis drei Wochen.

 

Der Kontrollverlust ist das für das Verständnis des süchtigen Alkoholismus äußerst wichtige Phänomen des Nicht-mehr-aufhören-könnens, das in der „kritischen Phase“ auftritt. Schon eine Minimaldosis (Schnapsbohne) kann jederzeit – noch nach Jahrzehnten – durch den danach einsetzenden Trinkzwang einen schweren Rückfall auslösen. Kontrolliertes Trinken ist dann nicht mehr möglich. Die Verdeutlichung dieses unumstößlichen Gesetzes bereitet in der Alkoholiker-Therapie größte Schwierigkeiten und wird von Betroffenen und Angehörigen leider oft erst nach wiederholten Rückfällen akzeptiert.    

 

 

 

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Wer hier einen Beitrag veröffentlichen möchte.

Eine Mail an j.fleiter@web.de genügt.

 

 


 

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