Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige
 Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige

Angehörige

Ich bin ich schuld, dass mein/e Partner/in trinkt?

Nein, du bist nicht schuld - auch wenn das Verhalten

des Betroffenen dich zur Verzweiflung bringt.

 

Die Verzweiflung der Angehörigen:

"Du kümmerst dich um nichts mehr.

Du siehst nur noch deine Flasche.

Warum trinkst du eigentlich immer so viel?

Wann hört das endlich auf?

Ich ziehe morgen aus.“

 So wird das nichts!

Man muss einen Alkoholabhängigen als das sehen,

was er ist - ein Kranker! Da, wo der Suchtkranke nicht mehr

die Kraft hat, den ersten Schritt zur Wende zu tun, braucht

der Partner einen kühlen Kopf und große Konsequenz.

Ein Partner, der helfen will, darf sich nicht zum

„Co-Alkoholiker„ machen lassen, der beim Leugnen,

Vertuschen und beim Verharmlosen mithilft. Er muss

dem (noch) nicht therapiewilligen Partner vielmehr die

Verantwortung für sein Tun und dessen Folgen zurückgeben.

Es ist nutzlos, den Alkoholiker zu bespitzeln. Der Partner sollte

lieber eine klare Stunde nutzen und dem Kranken klarmachen,

wohin seine Abhängigkeit führt. Mit der Konsequenz: „Ich kann

mich nicht mit in deine Selbstzerstörung herein ziehen lassen.

Ich will aber versuchen, dir zu helfen und zur Seite stehen,

wenn du selbst etwas ändern willst.“ Den ersten Schritt, wenn

der/die Betroffene noch nicht einsichtig ist, können durchaus

die Angehörigen tun und sich bei Selbsthilfegruppen oder

Suchtberatungsstellen informieren. Das hilft, das Suchtverhalten

des Kranken besser zu verstehen und der Partner

muss nicht mehr an sich selbst zweifeln.

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Partnervertretung: Anja Voß, Tel. 05242 9069933

Stellvertreter: Hans Fleiter, Tel. 05246 2145

 

Äußerste Diskretion ist oberstes Gebot!

 

 

 

 

 

 

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